Proud to be different & Prepared: Dein Guide für die Pride
Queere und kinky Liebe ist immer auch ein Statement nach außen! Warum? Weil du all denen den Spiegel vorhältst, die sich selbst verleugnen und lieber anpassen, genau deshalb… na ja,...
Queere und kinky Liebe ist immer auch ein Statement nach außen! Warum? Weil du all denen den Spiegel vorhältst, die sich selbst verleugnen und lieber anpassen, genau deshalb… na ja,...
Queere und kinky Liebe ist immer auch ein Statement nach außen! Warum? Weil du all denen den Spiegel vorhältst, die sich selbst verleugnen und lieber anpassen, genau deshalb… na ja, sagen wir es, wie es ist: Manchmal ecken wir leider an. Aber keine Sorge, wir lassen uns den Spaß nicht verderben, sondern rüsten uns lieber mit einer großen Portion Selbstbehauptung!
Sollte dich auf dem Weg oder beim CSD jemand dumm von der Seite anquatschen: Du musst dich nicht rechtfertigen! Bleib einfach cool und beleidige nicht zurück – das hast du gar nicht nötig, denn du bist im Recht. Hol stattdessen deine Leute dazu. Zeugen machen hier den ganz großen Unterschied: Homophobe Beleidigung ist kein „Kavaliersdelikt“, sondern eine Straftat nach § 185 StGB. Also: Erstatte Anzeige. Jede einzelne zählt und räumt die Straße für die nächste Party auf!
Wird die Situation unangenehm, gilt die goldene Regel: Halte Abstand – und zwar mindestens zwei Meter. Werde laut und mach auf dich aufmerksam. Ein kräftiges „Hauen Sie bloß ab!“ wirkt Wunder. Wichtig: Das Siezen signalisiert der Umgebung sofort: "Oh, die kennen sich nicht, das ist eine fremde Person!" Bewege dich in Richtung Menschen, Security oder dorthin, wo Licht brennt. Und merk dir eins: Flucht ist kein Versagen, sondern schlichtweg die klügste und strategisch wertvollste Entscheidung des Tages. Und das hier ist übrigens Queerness auf Bairisch...

Wenn es hart auf hart kommt, gilt: Dein Körper, deine Regeln! Lautes Schreien schreckt die meisten Täter schon ab. Und falls nicht, ist es juristisch ganz klar: Notwehr ist dein gutes Recht, du darfst dich verteidigen (§ 32 StGB). Die Faustregel für danach: Sofort die 110 wählen – selbst wenn du denkst, du bist „okay“. Sprich darüber, denn das hilft, und vor allem: Du hast absolut nichts falsch gemacht!
Du beobachtest, dass jemand anderes dumm angemacht oder bedroht wird? Ja, du darfst den Vorfall filmen oder fotografieren. Aber – und das ist ein großes Aber für die Community: Nur für die Polizei, niemals für das Netz! Die Verfolgung einer mutmaßlichen Straftat wird rechtlich nämlich höher bewertet als das „Recht am eigenen Bild“ des Täters. Bring dich dabei aber bitte nie selbst in Gefahr.
Ja, natürlich, das passt! Queerness und Kink sind von Anfang an eng miteinander verflochten. Bereits auf der allerersten Pride 1970 in New York war ein schwuler Leder-Biker-Club am Start. Wer die Prinzipien des CSD ernst nimmt, heißt Kinkster herzlich willkommen. Denn am Ende des Tages kämpfen wir doch alle für dasselbe, oder? Genau: Toleranz!
