Wenn wir über Ikonen der sexuellen Befreiung und des geilen Genusses sprechen, müssen wir über ein Gerät reden, das ursprünglich dafür gebaut wurde, die verspannten Nacken amerikanischer Hausfrauen der späten 1960er-Jahre zu lockern: den Magic Wand. Es ist Zeit für eine Liebeserklärung an das wohl ehrlichste, kraftvollste und treueste Stück Technik, das je in den Schlafzimmer dieser Welt geknattert hat – die perfekte Inspiration für unser „Lady Magic“-Design.

Magic Wand - Lehrstück für Zweckentfremdung
1968 vom japanischen Konzern Hitachi als reines Massagegerät für den Rücken auf den Markt gebracht, dauerte es nicht lange, bis die Damenwelt und nicht nur sie feststellte: Das Ding kann mehr. Viel mehr. Der eigentliche Ritterschlag folgte dank der legendären Sexualaufklärerin Betty Dodson. Sie machte den Zauberstab in den 1970er-Jahren zum Werkzeug der weiblichen Emanzipation mit Lustgarantie. Hitachi selbst war das anfangs übrigens gar nicht so recht – der Großkonzern hatte Angst um sein seriöses Image und distanzierte sich zunächst. Doch der Siegeszug war nicht aufzuhalten. Spätestens seit einer ikonischen Folge von Sex and the City um die Jahrtausendwende ist der Magic Wand kein Tabu mehr, sondern fester Bestandteil vieler Spielzeugkisten.
Magic Wand - was ihn eigentlich so magisch macht
Während moderne Toys oft filigran, appgesteuert oder flüsterleise sind, setzt der Magic Wand auf brutale Ehrlichkeit. Er ist, wenn man so will, der V8-Motor unter den Vibratoren. Er vibriert nicht nur oberflächlich, sondern liefert tiefe, durchdringende Frequenzen, die das Gewebe sanft, aber bestimmt in Schwingung versetzen. Er versucht gar nicht erst, anatomisch auszusehen. Mit seinem Korpus und dem runden, flexiblen Kopf sieht er eher aus wie ein Mikrofon aus einem Retro-Sci-Fi-Film. Und genau das macht ihn so alltagstauglich und unaufdringlich – er muss nicht im hintersten Eck des Schranks versteckt werden. Er ist einfach da und steht zu seiner Funktion.

Magic Wand - Einladung an alle
Seine wahre Magie liegt darin, dass er geschlechter-blind ist. Er fragt nicht, wer du bist, er liefert einfach. Für Frauen ist der Zauberstab der unbestrittene Thronfolger der Solo-Performance. Durch den großflächigen, weichen Kopf umschmeichelt er die klitorale Stimulation – also das gezielte Ansprechen des emotionalen und physischen Epizentrums der Lust – statt nur einen winzigen Punkt zu überreizen. Das Stichwort lautet hier: indirekte Stimulation. Viele Frauen lieben es, den Zauberstab über der Wäsche anzusetzen. Das nimmt die Intensitätsspitze und verwandelt die pure Kraft in eine sanfte, aber unaufhaltsame Welle.
Magic Wand - was er auch für Männer kann
Wer die tiefen Frequenzen einmal gespürt hat, legt die Vorurteile schnell beiseite. Der direkte Weg führt entlang des Schafts oder direkt an die Eichel, wo die Tiefenvibration für völlig neue Höhepunkte sorgen kann. Aber auch die hohe Kunst der Entspannung wird damit neu definiert: Männer entdecken zunehmend das Perineum für sich – die erogene Brücke zwischen Hoden und Anus, auch bekannt als Damm. Die tiefen Schwingungen stimulieren hier indirekt die Prostata, was für intensive Gefühle sorgt, die sich vom klassischen, schnellen Finale völlig unterscheiden.

Magic Wand - natürlich gibt es Vorurteile
"Das Ding ist viel zu laut", sagen die einen. "Es sieht aus wie ein Küchengerät", sagen die anderen. Unser Urteil: Genau das ist seine Stärke! Der Magic Wand ist frei von Kitsch. Er ist meist laut, er braucht meist eine Steckdose (obwohl es fabelhafte, kabellose Akku-Versionen gibt), aber er juckelt verlässlich. Er ist das Gegenteil von subtil – er ist DAS Statement für lustvolle Selbstbestimmung.
Magic Wand - proud to be different
Er hat sich nie verbogen, um den bürgerlichen Erwartungen der Gesellschaft zu entsprechen. Er sollte den Rücken massieren und hat stattdessen Orgasmen rund um den Globus beschert. Eigentlich ein echter Freigeist mit Understatement – genau wie wir!
